Derby-Niederlage für Devils - 76:61 in Trier

Zum Hinrundenabaschluss unterlagen die FCK Rolling Devils im Rheinland-Pfalz-Derby bei den Doneck Dolphins Trier mit 76:61. Die Teufel zeigten eine starke Leistung und lieferten den Gastgebern einen harten Kampf, mussten jedoch den Dolphins den letztlich verdienten Sieg überlassen. Während beim letztjährigen Aufeinandertreffen in Trier die Niederlage bereits zur Halbzeit feststand, präsentieren sich die Devils dieses Mal absolut auf Augenhöhe. Die ersten beiden Viertel gingen mit 16:13 und 14:13 nur knapp verloren und der 30:26-Halbzeitstand ließ die mitgereisten Lautrer Fans auf den ersten Pflichtspielerfolg gegen die befreundeten Dolphins hoffen. Auf dem Feld konnten die Devils Superstar Dirk Passiwan recht gut kontrollieren, der mit immer noch starken 31 Punkten unter seinem bisherigen Schnitt blieb. Jedoch hatte Kaiserslautern der enormen Physis von Matthijs Bellers gerade unter dem Korb nur wenig entgegenzusetzen. Der niederländische Nationalspieler kam zu vielen einfachen Punkten und erzielte insgesamt 28 Punkte für Trier. Auf Lauterer Seite spielte Jake Williams nach verhaltenem Beginn groß auf und erzielte 26 Punkte mit zahlreichen erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen. Auch Spielertrainer Taz Capasso bewies mit 18 Punkten, darunter 2 Dreiern und einer hohen Trefferquote wieder einmal seine Qualitäten. Im dritten Viertel (23:13) entschieden dann die Korberfolge von Passiwan und Bellers das Spiel zugunsten der Dolphins. Die Devils kamen noch einmal stark zurück und konnten das Schlussviertel wieder ausgeglichen gestalten (23:22), doch auch im dritten Aufeinandertreffen sollte es wieder nicht zum ersten Sieg gegen Trier reichen.
Nach der Hinrunde belegen die Devils mit 8:10 Punkten Tabellenplatz 6 und liegen damit zwar 2 Punkte hinter dem Playoff-Platz 4, aber auch beruhigende 6 Punkte vor ersten Abstiegsrang 9. Mit etwas mehr Konstanz hätten die Devils in der ersten Halbserie noch weitere Siege einfahren können, doch auch so fällt das Fazit positiv aus. Kaiserslautern ruft mehr und mehr das im Kader steckende spielerische Potential ab und zeigt auch gegen deutlich stärkere Teams gute Leistungen, was Hoffnung auf eine gute Rückrunde macht. Doch zuvor steht am kommenden Wochenende (Samstag 18 Uhr, Turnhalle der Schillerschule Kaiserslautern) erst einmal das Viertelfinale im DRS-Pokal gegen die RSB Thuringia Bulls an.

Für Kaiserslautern spielten: Jake Williams (26), Taz Capasso (18), Mark Beissert (10), Janic Binda (8), Kai Möller (2), Matthias Heimbach(0), Ryan Wright (0) und Robin Rittersbacher (n.e.).

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