Rolling Devils unterliegen in Belgien

Die roten Teufel verloren gegen die Roller Bulls aus St. Vith am Ende klar mit 51:69 (22:7/33:27/47:51). Vor einer tollen Kulisse drehten die eingespielten Belgier einen deutlichen Rückstand und untermauerten damit ihre Favoritenrolle in der kommenden Saison.

Den besseren Start in die Partie erwischte allerdings der Aufsteiger aus der Pfalz: Spielmacher Klaus Weber zeigte sich schon früh treffsicher von außen und markierte den Korb zum 12:0 (5.). Den Roller Bulls schien dabei zu Beginn der Korb wie zugenagelt. Trotz einer Auszeit hatten sie beim Defensivrebound einige Male das Nachsehen und gingen mit einem deutlichen 7:22 Rückstand in die Viertelpause. 

In Abschnitt zwei zahlte sich dann das Durchhaltevermögen des erfahrenen Bundesligaabsteigers aus: Sie kreierten in der Offensive Überzahlsituationen und spielten diese immer wieder clever aus. Nach einem zwischenzeitlichen 7:0-Lauf verkürzte St. Vith auf 27:33 bis zur Halbzeit.

Im dritten Viertel entwickelte sich die Partie zum offenen Schlagabtausch: Kaum verkürzten die Gastgeber um 2 Punkte, konnten die Rolling Devils auch gleich die alte Distanz wiederherstellen. Das Ende des Abschnitts markierte den Wendepunkt: Der grandios aufspielender belgische Center Pieter Dries erzielte in vier Minuten acht Punkte und sorgte dadurch für die erste Führung der Partie (49:47, 30.). 

Ein harter Schlag für das Team von Christa Weber, das auch aufgrund mehrerer Krankheitsfälle in der Vorbereitung zunehmend in konditionelle Probleme kam. Dies machte sich dann vor allem in Schlussabschnitt bemerkbar: Gegen die intensive Verteidigung fand Kaiserslautern kein Mittel mehr, um erfolgreich am Korb abzuschließen. Auf der Gegenseite traf Juan Bernal zum 64:51 (37.) und sorgte damit für die Entscheidung. 

Trotz einer Auftaktniederlage ist für die Trainerin von einem Fehlstart noch keine Rede:
„Es ist zwar bedauerlich, dass wir dieses Spiel wieder aus der Hand gegeben haben. Allerdings waren hier sehr gute Ansätze unseres Spiels zu sehen und wir sind auf einem guten Weg“.

Die roten Teufel müssen sich also nun voll auf das erste Heimspiel in der neuen Zweitligasaison konzentrieren. Gegen den ersten Gegner RSC Frankfurt 2 beginnt die Partie um 15 Uhr am Sonntag 16. Oktober in der Unisporthalle Kaiserslautern.

Für die Rolling Devils spielten:
Klaus Weber (18 Punkte), Sebastian Spitznagel (15 Punkte), David Osche (8), Thomas Wiest (3), Nico Dreimüller (2), Sascha Gergele (2), Paul Nikolaus (2), Yuki Ito (1), Lukas Jung, Markus Gmeinwieser, Juliana Kromberg

Trainerin: Christa Weber




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